Geboren am 18.01.1871 in Wien; gestorben am 10.07.1942 in Westbury/Long Island.
Blei studierte von 1890 - 1894 in Zürich und Genf Nationalökonomie, Geschichte und Literaturgeschichte. Nach seiner Promotion lebte er als Literat und Bohemien abwechselnd in München und Berlin.
1931 zog er nach Mallorca und flüchtete als Gegner des Nationalsozialismus in die U.S.A.
Franz Blei übersetzte Werke von Baudelaire, Hawthorne, Laclos, Stendhal, Wilde und Balzac.
Inhalt:
Der Knabe Ganymed. Moralische Erzählungen
Das große Bestiarium der modernen Literatur
Der Persische Dekameron
Die Frivolitäten des Herrn von D.
Erdachte Geschehnisse. Zehn Studien
Formen der Liebe
Frauen und Männer der Renaissance
Himmlische und irdische Liebe in Frauenschicksalen
Landfahrer und Abenteurer
Lehrbuch der Liebe und Ehe
Liebesgeschichten des Orients
Männer und Masken
Novalis
Venus und Tannhäuser (Fragment von Aubrey Beardsley, Vollendet von Franz Blei)
Übersetzungen
Balzac: Physiologie des Alltagslebens (Aufsätze)
Beckford: Vathek (Roman)
Beardsley: Venus und Tannhäuser (Fragment, ab Kapitel 11 verfaßt von Franz Blei)